CNC14 Workshop 26 in Kirchheim unter Teck

Sehr gebangt und gehofft, ob der Workshop coronaverordnungsbedingt stattfinden kann. Bis auf den letzten Moment war es spannend. Wir waren schon nach Kirchheim angereist, dann war erst klar: Wir dürfen! Andi, unser Gastgeber, hatte auch schon die Werkstatt soweit vorbereitet und wir brauchten nur noch aufbauen.
Mit Hygienekonzept und viel guter Laune konnte es Freitag früh mit sieben Teilnehmern wie geplant losgehen: Vier große CNC14 und zwei Dötzchen wollten gebaut werden.

Als erstes haben wir die Z-Achsen vorbereitet, bevor es an die Montage der Linearschienen ging.

Wie immer die Schienen exakt mit Hilfe unserer Lehren ausgerichtet.
Vater mit Sohn beim Dötzchen-Aufbau.

Am späten Nachmittag kam Dominik Tomasec von WZD zu Besuch und brachte uns eine große Auswahl an Fräsern mit, erklärte die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Werkzeuge und ließ uns gut gepackte Einsteiger-Sets da. Danke Dominik!

Als wir mit dem Z-Achsen-Aufbau weitermachen wollten, kam der große Schreck: In der Lieferung fehlten die Mutternblöcke für die Alu-Achsen. Hin und her überlegt, telefoniert, recherchiert, wo und wie bekommen wir schnellstmöglich Ersatz her....
Habe ich schon mal erwähnt? Ich habe das beste Team, was man sich nur wünschen kann! Bisher haben wir jede Katastrophe retten können, so auch diesmal: Alois hat sich sofort an den Selbstbau gemacht, so konnten wir die Achsen erstmal provisorisch zum Laufen bekommen und den Fortschritt des Workshops stand nichts mehr im Weg.

Währenddessen hat sich Kamp & Kötter um schnellstmögliche Nachlieferung gekümmert.

Freitagabend - erstmal Feierabend.

Samstag früh ging es frohen Mutes mit dem Verlegen der Riemen ...

... und dem Z-Achsen-Aufbau weiter.

Welch Freude, die Eillieferung erreichte uns noch am Nachmittag und wir konnten das fehlende Teil der Alu-Z-Achsen gegen das Improvisierte tauschen.

Dann kam zu unserer Freude noch spontan David vorbei, ein Teilnehmer, der vor genau einem Jahr in Kirchheim teilgenommen hat. Er hat einige seiner Fräsprojekte zum Zeigen mitgebracht. Wir haben gestaunt, wieviele tolle Projekte er in der Zeit bereits gefräst hat! Und er konnte wunderbar aus Teilnehmersicht von seinen Erfahrungen berichten.

Der Sonntag begann mit einem Besuch von Herrn Beutelspacher, einer der drei Geschäftsführer von AMB. Er brachte uns reichlich AMB Motoren zur Auswahl mit und erklärte und beantwortete alle Fragen rund um die Fräsmotoren. Und er war auch wieder sehr interessiert an dem, was sich bei uns mittlerweile Neues getan hat: Dötzchen, unsere neue Z-Achse, Endschalter und Kamera. Danke für den netten Besuch!

Anschliessend hat Marian den theoretischen Teil übernommen, Software-Einführung: Was gilt es zu beachten, wie geht man vor, welche Programme bieten sich für welche Anwendung an, wie sehen die ersten Schritte an der CNC Fräse aus, ... ?

Nach der Theorie folgt zum Abschluß die Praxis: Zunächst mit dem Plotterstift die ersten Schritte geübt, dann erfolgreich ein kleines Schildchen gefräst.

Sodele, schon war es wieder Zeit Abschied zu nehmen. Die drei Tage gingen wieder viel zu schnell rum und wir mussten die sechs neuen Fräsen ihren Heimweg nach Kirchheim und Umgebung, Bad Rappenau, an den Bodensee und nach Regensburg antreten lassen.

Es hat super viel Spaß gemacht mit Euch allen. Wir wünschen Euch ganz viel Spaß und Erfolg mit den Fräsen und sagen Dankeschön für den wunderschönen Workshop mit Euch!
Ein ganz dickes Dankeschön an Andi, unseren Gastgeber! Wir brauchen ihn nicht fragen oder um etwas bitten, er weiss, was wir brauchen und er macht und kümmert sich einfach um alles, beim Frühstück angefangen.
Und einen besonders großen Dank an mein bestes Team mit Alois und Marian! Ohne Euch .... Ihr wisst schon.
Wir kommen nächstes Jahr wieder ins wunderschöne Kirchheim, versprochen!