Kosten und Rabatte

Teilnahme-Gebühren am CNC14-Fräsenbau-Workshop

Der Workshop umfasst 3 Tage, in der Regel Freitag, Samstag, Sonntag.
Beginn eines Workshoptages ist jeweils 10.00 Uhr und er endet spätestens um 20:00 Uhr.

Werkzeuge und Arbeitsstationen werden gestellt. Es wird aber niemand daran gehindert, sein Lieblingswerkzeug mitzubringen.

CNC14-Fräse:
Fräsenbauer: 1580,- Euro

Co-Builder: 480,- Euro

Fräsenbauer FabLab: 1520,- Euro
Co-Builder FabLab: 420,- Euro
Alle Preise inkl. MwSt.

Enthalten sind alle Materialien und Bauteile, die zum Bau der Fräse benötigt werden. Eine Frässpindel (ab ca.50,- Euro und aufwärts) ist nicht im Preis enthalten. Im Workshop verwenden wir ausschließlich die von mir gelieferten Bauteile, deren Funktion ich, auch im Zusammenspiel aller Komponenten, getestet habe. Zum Abschluss des Fräsenbaus werden alle Fräsen mit Euch gemeinsam justiert und getestet.

Fräsenbauer bauen aktiv unter Anleitung und Hilfestellung des Workshopleiters ihre eigene CNC14-Fräse.

Co-Builder sind CNC14-Fräsenbauer, die aktiv den Bau einer Fräse bis zur Fertigstellung begleiten, im Gegensatz zum Fräsenbauer aber keine eigene Fräse mit nach Hause nehmen. Ich wurde häufiger gefragt, ob wir nicht die Prinzipien des Fräsenbaus zeigen könnten, welche Teile wo hingehören und wie man beim Bau anfängt. Die Interessenten wollten eine eigen konstruierte Fräse bauen oder erst später Geld für deren Bau ausgeben: Schüler, Studenten, Designer buchen den Co-Builder-Kurs am häufigsten und verlassen den Workshop mit viel neuem Wissen.

FabLab steht stellvertretend für als gemeinnützig eingetragene Formen von MakerSpaces und offenen Werkstätten. Die Mitgliedschaft muss schriftlich durch den Vorstand (mit Kontaktadresse) bestätigt werden. Private oder kommerzielle Labs kann ich leider nicht durch Rabatte unterstützen.
Nicht in den Kosten enthalten sind Übernachtungen, Anreise oder Verpflegung.
Den Abtransport der fertigen Fräse am letzten Workshoptag verantwortet der Fräsenbauer.

Detailierte Information zum Workshop gibt es hier: Inhalt, Ablauf und Leistung

Fragen zu den Kosten? hell@cnc14.de

Baupläne und Bausätze

Mich erreichen mittlerweile immer häufiger Mails, in denen um die Herausgabe der Baupläne der CNC14-Fräse oder kompletter Bausätze gebeten werden.
Diesen Wünschen kann ich leider nicht nachkommen. Weshalb, möchte ich hier etwas ausführlicher als in den Mails erklären.

Baupläne:
Ich haben keine Baupläne in der Ausformung, wie sie z.B. die Hacks seinerzeit zeitgleich mit dem Bau-Artikel veröffentlicht hat. Das ist auch gar nicht nötig, weil sich während des Baus der Fräsen herausstellte, dass es nur darum geht, dass eine Reihe von Arbeitspunkten aufeinander abgestimmt werden müssen, um eine stabile und durchgängige Rechtwinkligkeit zu erreichen. Hinzu kamen noch Teile, die für die größeren Dimensionen der CNC14 verstärkt wurden und z.B. alle Schraubenlängen, Holzstärken, Bohrungen, etc. angepasst werden mussten. Die Teileliste, die in der Hacks schon unvollständig war, habe ich daher komplett neu erstellt. Diese Liste, auch das sei gesagt, ändert sich ständig: Fast alle Teile werden von unterschiedlichen Lieferanten eingekauft, sind plötzlich nicht mehr lieferbar und müssen durch gleichwertige Alternativen ausgetauscht werden. Was eine "gleichwertige Alternative" ist, können aber nur Erfahrung und Tests ergeben. Solche Tests sind wichtig und notwendig, damit auch im nächsten Workshop eine vollständige und hochwertige Fräse gebaut werden kann.

Für alle Interessenten, die sich eine eigene Sperrholzfräse bauen möchten, die aber nicht an den Workshops teilnehmen können, empfehle ich, sich am Original zu orientieren:
Bauplan Original Hacks-Fräse
Ihr solltet auf jeden Fall die beiden Original-Artikel (Fräsenbau und Steuerungselektronik) lesen - Sie kosten im Heise-Shop gerade mal 3.99 Euro pro Stück und bringen eine Menge Wissen und Euch in eine motivierte Stimmung:
Download Hacks-Fräsenbau Artikel

Bausätze:
Nachdem die ersten Objekte aus der heimischen CNC-Fräsenarbeit in der Kölner DingFabrik vorgezeigt waren, kamen spontane Anfragen, ob man nicht beim Bau der CNC-Fräse behilflich sein könnte. Kaum 8 Wochen später, waren zwei weitere Fräsen fertig. Der Bau fand in der DingFabrik statt und es kamen mehr und mehr Interessenten, die plötzlich auch gerne ... Es folgte Workshop 2, der nach etwa 5 Wochen weitere neue Fräsen ....
Mit jedem Workshop wuchs die Zahl der Besucher, die mal schauen wollten und sich auch für den DIY-Bau interessierten und ich stand vor dem Problem, immer mehr Zeit in die Workshops und deren mühseliger Vorbereitung zu investieren. Für den dritten Workshop war klar, dass er in erheblich kürzer Zeit ablaufen musste und die Teilnehmer trotzdem möglichst viel lernen sollten. Alle Teile, die z.B. präzise gebohrt/gefräst werden mussten, wurden deshalb vorbereitet.
Mit diesen Teilen und etwa 240 anderen, konnte ein Workshop innerhalb von 2 Wochenenden, mittlerweile an drei Tagen, abgehalten werden.
Der Grund, weshalb ich diese Bauteile nicht verkaufe ist vielfältig:
Ich bin kein Händler und hatte auch nie vor, einer zu sein oder zu werden. Der Preis, der den Workshopteilnehmern in Rechnung gestellt wird, ist der Beschaffungspreis der Materialien und der wird direkt an die Teilnehmer weitergegeben. Dafür muss ich auch keine Garantien übernehmen. Das brauche ich auch nicht, weil sich am vorletzten Tag, dem Justierungstag, des Workshops zeigt, ob alle Teile sauber laufen oder ausgetauscht werden müssen.
Darüber hinaus: Die CNC14-Fräse ist deutlich größer als die Original-Hacksfräse und deshalb z.B. mit stärkeren Holzplatten und längeren Linearführungen ausgestattet. Das erhöht zwar die Materialkosten, ist meiner Ansicht nach aber eine wichtige Veränderung, um eine sehr stabile Fräse in dieser Größe zu bauen.

Der wichtigste Aspekt: Ich habe Spaß daran, meine Erfahrungen in Workshops weiterzugeben und sehe am Ende des Kurses gerne die lachenden Gesichter der Teilnehmer, die mit einer selbstgebauten CNC-Fräse im Gepäck und viel neuem Wissen im Kopf glücklich nach Hause fahren. Mehr möchte ich nicht. Und deshalb verkaufe ich weder Blaupausen noch Bausätze, Anleitungen oder Teile.

Auf eine Frage, die auch manchmal gestellt wird, möchten ich auch noch gerne eingehen: "Ich hab schon Teile gekauft und möchte die zum Workshop mitbringen. Geht das und ermäßigt sich dann der Materialpreis bei Euch?"
Die Antwort gleich vorweg: Nein, das geht nicht (mehr). In den ersten zwei Workshops war die Hilfe noch sehr geprägt von der Idee, die Abweichungen von der Original-HacksFräse und Wünsche der Teilnehmer zu berücksichtigen. Die Erfahrung, die ich daraus gezogen habe, ist, dass sich die Wünsche ständig änderten und ich jedesmal einen neuen Plan erstellen und umrechnen musste. Es zeigte sich auch, dass allein die Wahl eines abweichenden Bauteils so aufwändig sein kann, dass ein Workshop unendlich in die Länge gezogen werden kann. Das hat keinen Spaß gemacht. Die Bauteile, die im Workshop verwendet werden, sind alle aufeinander abgestimmt und sie laufen prima.